Stonehege
Stonehege

Stonehenge - Der grosse Steinkreis in einer immergrünen Landschaft in Grossbritannien. Legenden besagen, dass man eine überirdische Kraft spürt, wenn man inmitten des Steinkreises steht... Doch nun genug von Legenden u.s.w. gehen wir weiter zu den Fakten:

Der Aerchologe alfred Wilkins stellte eine Theorie auf, welche sagte dass die Steine von Stonehege durch Linien miteinander verbunden sind. Watkins dachte dabei allerdings an reale Wegverbindungen. Der Autor John Michell (geb. 1933) griff diese These auf; er deutete die Linien in seinem 1969 erschienenen Buch The View over Atlantis aber nicht mehr als Wege, sondern brachte die Ley-Linien in Zusammenhang mit erdmagnetischen Kraftfeldern und „Kraftzentren“.

Diese Auffassung fand in den folgenden Jahren unter den Anhängern der Esoterik bis in unsere Zeit hinein rasch zahlreiche Anhänger. So sollte Michells These Beleg dafür sein, dass die vorgeschichtlichen Erbauer von Stonehenge und vergleichbarer megalithischer Denkmäler noch in vollkommener Harmonie mit dem Kosmos lebten und solche „Kraftlinien“ und -„zentren“ erspüren konnten, an denen sie dann beispielsweise Tempel wie Stonehenge errichteten. Weder Physiker, Geologen, Historiker noch Archäologen fanden bisher Belege für diese Auffassung.